Glasfaserausbau

Allgemeines

Der Glasfaserausbau ist ein zukunftsweisendes Thema, das in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. In einer Welt, die immer stärker von digitalen Technologien und deren Vernetzung geprägt ist, spielt eine leistungsfähige Internetinfrastruktur eine entscheidende Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung, die soziale Teilhabe und die Lebensqualität der Menschen. Glasfasertechnologie bietet im Vergleich zu herkömmlichen Kupferleitungen eine deutlich höhere Bandbreite und Geschwindigkeit, sowie ein stabileres Netz, was nicht nur für private Haushalte, sondern auch für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen von großer Relevanz ist. Der Ausbau von Glasfasernetzen ermöglicht nicht nur den Zugang zu schnellem Internet, sondern fördert auch Innovationen in Bereichen wie Telemedizin, E-Learning und Smart Cities.

+++ Newsticker Ausbauarbeiten+++

Glasfaser im Eigenausbau

Was bedeutet eigenwirtschaftlicher oder privatwirtschaftlicher Ausbau?

Eigenwirtschaftlicher oder privatwirtschaftlicher Ausbau bedeutet, dass Telekommunikationsunternehmen, wie z. B. die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH oder die Telekom Deutschland GmbH, auf eigene Kosten und ohne Beauftragung durch oder Mitwirkung der Gemeinde Kirchhundem tätig sind. Gem. § 125 Telekommunikationsgesetz (TKG) erlaubt die Bundesnetzagentur den Telekommunikationsunternehmen, Verkehrswege für ihre Leitungen zu verwenden, die Genehmigung der Gemeinde Kirchhundem ist hierfür nicht notwendig. Die Aufgabe der Gemeinde Kirchhundem bei eigenwirtschaftlichen Ausbautätigkeiten von Telekommunikationsunternehmen ist auf eine kooperative bzw. kontrollierende Rolle beschränkt.

In den folgenden Ortschaften wird die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH in den kommenden Jahren einen eigenwirtschaftlichen Ausbau umsetzen:

Albaum, Benolpe, Brachthausen, Erlhof, Flape, Heinsberg, Herrntrop, Hofolpe, Kirchhundem, Kruberg, Marmecke, Oberhundem, Rahrbach, Rinsecke, Schwartmecke, Selbecke, Silberg, Varste, Welschen Ennest, Wirme, Würdinghausen und der Teilbereich „Altes Feld II“ in Kirchhundem.

Endlich starten die Ausbauarbeiten zum Eigenausbau der Deutschen Glasfaser Wholesale GmbH in Kirchhundem!

Stand: Dezember 2024

Nachdem die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH endlich einen Baupartner für den eigenwirtschaftlichen Ausbau in der Gemeinde Kirchhundem gefunden hat, sind im Mai 2024 die ersten Bagger in der Ortschaft Rahrbach, in der der eigenwirtschaftliche Ausbau der Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH begonnen hat, angerollt. Seitdem schreitet der Ausbau, mit einigen Unterbrechungen, voran. Aktuell werden in den Ortschaften Rahrbach, Welschen Ennest und Silberg noch diverse Nacharbeiten erledigt, bevor es in die Winterpause geht. Nach der Winterpause geht es in Silberg weiter, danach stehen zunächst die Ortschaften Varste und Wirme auf dem Plan.

Bleiben Sie mit unserem „Newsticker zu Ausbauarbeiten“ (Verlinkung zur Hauptseite Glasfaser) auf dem Laufenden!

Wann geht’s los und wie geht’s los?

Stand: März 2023

Bereits im Sommer 2022 hatte Deutsche Glasfaser die Bürger und Bürgerinnen von Kirchhundem darüber informiert, dass die Nachfragebündelung in Kirchhundem erfolgreich abgeschlossen wurde. Seitdem laufen die Planungen für den Ausbau auf Hochtouren.
Damit Ihr Ort an das Glasfaser-Netz der Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH angeschlossen werden kann, muss im ersten Schritt die Verbindung einer zentralen Verteilerstation zu der regionalen Verteilerstation in Ihrem Ort - dem sogenannten „Point of Presence“ (PoP) - ausgebaut werden. Diese Strecke des Basisnetzes nennt man Backbone.

Die Backbone-Strecke wird in der Regel vor Beginn der Bauarbeiten gebaut. In manchen Fällen geschieht dies aber auch parallel zu den Bauarbeiten im Ort.

In den vergangenen Wochen wurde bereits ein Baupartner für den eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau gefunden, der jedoch in letzter Sekunde abgesprungen ist. Die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH führt derzeit weitere Gespräche und arbeitet auf Hochtouren daran, einen neuen Baupartner für den eigenwirtschaftlichen Ausbau des Glasfasernetzes zu finden.

Weiterführende Informationen finden Sie hier:

https://www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau/nordrhein-westfalen/kreis-olpe

Glasfaser im geförderten Ausbau

Allgemeines

Der geförderte Glasfaserausbau bezieht sich auf den Ausbau von Glasfasernetzen, welcher durch finanzielle Unterstützung von staatlichen und kommunalen Stellen gefördert wird. Hier liegt der größte Unterschied zum eigenwirtschaftlichen Ausbau von Telekommunikationsunternehmen, der komplett durch das ausbauende Unternehmen finanziert wird.

Ziel dieser Förderungen ist es, den Zugang zu schnellem Internet in Regionen zu verbessern, die möglicherweise nicht von privaten Anbietern ausreichend versorgt werden, insbesondere in ländlichen oder strukturschwachen Gebieten.
Die aktuelle staatliche/kommunale Förderung des Ausbaus setzt sich wie folgt zusammen:

  • 50 % Bund,
  • 40 % Land NRW und
  • 10 % Gemeinde Kirchhundem.

Folgende unterversorgte Ortschaften, bzw. Einzellagen, können im Rahmen des geförderten Ausbaus der sog. „Weißen Flecken“ einen kostenlosen Glasfaserhausanschluss von der Firma Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH bekommen:

Ahe, Alpenhaus, Arnoldihof, Berghof, Bettinghof, Böminghausen, Breitenbruch, Emlinghausen, Haus Bruch, Heidschott, Kohlhagen, Mark, Pano-Park, Quermke, Rahrbacher Höhe, Rhein-Weser-Turm, Rüspe und Stelborn.

Außerdem:

Schartenbergweg 13 (Brachthausen), Bahnweg 1–3 (Benolpe), Dorfstraße 25 (Flape), Pfeifershof 35 (Heinsberg), Saalweg 53 (Hofolpe), Alter Kirchweg, Am Scharfen Ohr, Am Schieferstollen, An der Hauptschule, Im Alten Feld tlw., Kreuzbergstraße und Zur Kreuzbergkapelle (alle Kirchhundem, Altes Feld I), In der Schlah 51 (Marmecke), Rüsper Straße 9 (Oberhundem), In der Trift 41 (Rahrbach), Josef-Gockeln-Straße 21 (Rahrbach), Am Glanzenberg 1 (Silberg), Goldbergstraße 13 und 15 (Silberg), Am Wolfshorn 51 und 53 (Welschen Ennest) und Einsiedeleiweg 24 (Welschen Ennest).

Stillstand beim geförderten Ausbau der „Weißen Flecken“ im Kreis Olpe

Stand: Dezember 2024

Am 23.Mai 2024 hatte der Generalunternehmer der Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH für den geförderten Glasfaserausbau im Kreis Olpe, Soli Infratechnik GmbH, Insolvenz angemeldet. Seitdem steht der geförderte Glasfaserausbau still.

Nach Auskunft der Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH wird weiterhin mit Hochdruck daran gearbeitet, schnellstmöglich einen neuen Generalunternehmer zu finden, damit der geförderte Ausbau in 2025 wiederaufgenommen werden kann. In der Zwischenzeit wurden lediglich kleinere Nacharbeiten (Schließung offener Baugruben, Entfernung von Baustellenabsperrungen, etc.), die die Soli Infratechnik GmbH hinterlassen hat, ausgeführt.

Geförderter Glasfaserausbau der „Weißen Flecken“ ist in vollem Gange

Stand: März 2022

Die berechtigten Haushalte erhielten rechtzeitig vor dem Baustart alle Informationen von der Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH zusammen mit einem Schreiben des Bürgermeisters. In diesem Schreiben wird auch der Termin genannt, bis wann die Möglichkeit besteht, den kostenfreien Hausanschluss zu buchen. Wer sich erst später für einen Anschluss entscheidet, muss die Kosten für einen individuellen Anschluss des Hauses selbst tragen. Je nach baulichen Bedingungen kostet dies voraussichtlich mindestens 750,00 €. Das Angebot für den kostenfreien Glasfaserhausanschluss gilt im geförderten Ausbau übrigens auch dann, wenn noch kein laufender Glasfasertarif gebucht wird. Die Grundstückseigentümer*innen erhalten trotzdem den Hausanschluss, um ihn nach Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt zu aktivieren. Dann fällt allerdings zusätzlich eine Aktivierungsgebühr von 290,00 Euro an, wenn man sich nicht für die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH als Anbieter entscheiden sollte.

Kreisweiter Ausbau geht weiter – Geförderter Glasfaserausbau (6. Call) startet in 2021

Stand: Januar 2021

Nun ist es offiziell. Der Netzbetreiber Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH wird in den nächsten Jahren rund 1.600 Haushalte in den noch unterversorgten Bereichen im Kreisgebiet mit direkter Glasfaseranbindung bis ins Gebäude erschließen. Das Projekt knüpft an das 2020 fertigstellte geförderte Ausbauverfahren an wird wieder zu 50 % vom Bund und zu 40 % vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Bei einer kreisweiten Gesamtprojektsumme von über 75 Millionen Euro entfallen noch 10 % auf die kreisangehörigen Städte und Gemeinde, um die Gesamtfinanzierung sicherzustellen. Eine ordentliche Investition in die digitale Infrastruktur und damit in unser aller Zukunft!

Wie schon im 1. Call des geförderten Breitbandausbaus koordiniert der Kreis Olpe das gesamte Projekt für die kreisangehörigen Kommunen. Am 16.12.2020 wurde in Olpe der entsprechende Zuwendungsvertrag unterzeichnet.