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Rathaus Kirchhundem; Foto: Wolfgang Grotmann
11.12.2019

Innogy Klimaschutzpreis 2019

Bürgermeister Andreas Reinéry und Achim Loos von innogy SE freuten sich am 10.12.2019 in einer kleinen Feierstunde in der Sekundarschule Hundem-Lenne - Teilstandort Kirchhun-dem - die Preisträger des „innogy Klimaschutzpreises 2019“ auszeichnen zu können

Allgemeines

Vorangegangen war der Ausschuss für Bauen, Umwelt und Gemeindeentwicklung des Rates der Gemeinde Kirchhundem, welcher am 27.11.2019 in Abstimmung mit innogy SE die Platzierungen und Preisgelder vorgenommen hat. Insgesamt stellte innogy SE ein Preisgeld von 1.000 Euro für den Umweltpreis zur Verfügung. Von den sieben Bewerbungen, die bis zur Bewerbungsfrist am 31.10.2019 eingereicht wurden, entsprachen fünf den Wettbewerbsbedingungen und zwei erfüllten diese nicht.

Mit dem Klimaschutzpreis sollen Projekte prämiert werden, die u.a. zum effizienten Einsatz von Energie und zur Erhaltung natürlicher Umweltbedingungen, zur Verminderung vorhandener Umweltbeeinträchtigungen sowie zur Förderung von Verantwortung im Umgang mit der Umwelt in der Gemeinde beitragen. Voraussetzung ist, dass die Projekte der Allgemeinheit zugutekommen und öffentlich zugänglich bzw. nutzbar sind.

Der Klimaschutzpreis lenkt die Aufmerksamkeit auf den Umgang mit der Natur und der Umwelt und würdigt das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, die unsere Umwelt nachhaltig gestalten.

Bei der Preisverleihung in der Sekundarschule Hundem-Lenne - Teilstandort Kirchhundem - bedankten sich Bürgermeister Andreas Reinéry und Achim Loos bei den Preisträgern für die Initiative und Durchführung der vielfältigen Maßnahmen zum Umweltschutz und für die Teilnahme am Wettbewerb. Dabei wurde insbesondere die Anzahl und die Qualität der eingereichten Wettbewerbsbeiträge betont, denn diese veranschaulichen, welchen hohen Wert die Bildungseinrichtungen und Vereine in der Gemeinde Kirchhundem dem Umweltschutz und der Umweltbildung beimessen.

Preistäger

Klimaschutzpreis 2019
Klimaschutzpreis 2019

Die Preisträger des „innogy Klimaschutzpreises 2019“ lauten wie folgt:

Platz 1: Sekundarschule Hundem-Lenne, Teilstandort Kirchhundem

Preisgeld: 500 Euro

Projekt: „Let´s be(e) friendly – Eine für alle, alle für eine“ & Mitwirkung am Gemeinschaftsprojekt „Waldklassenzimmer“

Innerhalb des Projektes wurde ein Bienenvolk auf dem Schulhof angesiedelt, für welches vorab mehr als 30 Obstbäume und eine Blumenwiese gepflanzt wurden. Die Schüler können nun während der Mittagspause in Schutzkleidung und unter Anleitung eines geschulten Lehrers mit den Bienen arbeiten und pflegerisch tätig werden. Im Rahmen des Projektes können die Kinder ebenfalls den kleinen Imkerschein erwerben. Das Thema Bienen und deren Bedeutung für die Umwelt wird im Unterricht behandelt und in Zukunft soll ein Blog auf der Internetseite der Schule entstehen, welcher den schonenden Umgang mit der Natur und den (Wild-)Bienen in den Fokus stellt. Der innerhalb des Projektes geerntete Honig soll am Tag der offenen Tür verkauft werden.

Platz 2: Kath. Kindergarten St. Peter und Paul und Kath. Grundschule St. Christophorus

Preisgeld: 400 Euro

Projekt: Gemeinschaftsprojekt „Waldklassenzimmer“ und die geleisteten Projekte zum Umwelt- und Naturschutz

Die drei Bildungseinrichtungen (Kindergarten St. Peter und Paul, Kath. Grundschule St. Christophorus und Sekundarschule Hundem-Lenne, Teilstandort Kirchhundem) haben erstmalig für ein Projekt kooperiert und gemeinsam mit viel Engagement und Eigenleistung der Eltern, Lehrer/innen und Schüler/innen sowie einer Finanzierung durch die jeweiligen Fördervereine ein Waldklassenzimmer errichtet. Dieses dient als außerschulischer Lernort, an dem die Kinder die Natur erforschen und von und mit ihr lernen können. Durch den Unterricht in der Natur sollen nachhaltig ökologische und gesellschaftliche Zusammenhänge in Wald und Natur näher gebracht werden. Das Waldklassenzimmer ist zugleich Aufenthaltsort für Kindergartengruppen und Schulklassen, aber auch für Vereine, Spaziergänger und Gäste.

Darüber hinaus haben beide Preisträger Projekte zum Umwelt- und Naturschutz umgesetzt.

Der Kath. Kindergarten St. Peter und Paul befasste sich mit Insekten und deren Lebensraum. Die Kinder züchteten Schmetterlinge und hingen ein Schmetterlingshotel auf. Zudem wurde der Lebensraum der Schmetterlinge und Insekten erforscht und im Frühling eine Waldpädagogin besucht. Die Kinder kamen dabei zu der Erkenntnis, dass eine intakte Umwelt für die Entwicklung der Lebewesen wichtig ist und wir Menschen ohne Insekten nicht leben können.

Die Kath. Grundschule St. Christophorus baute Vogelnistkästen, züchtete Schmetterlinge, schaffte Waldbollerwagen an und stellte 3 Waldsofas aus heimischen Hölzern auf. Zudem nahm die Klasse 3 an einem Energieworkshop der Firma Innogy teil und die Klassen 1 und 2 besuchten das Energietheater „Hochzeit und Strom“. Im Oktober dieses Jahres wurde die Grundschule als 1. Naturparkschule im Kreis Olpe zertifiziert.

Platz 3: Kath. Kindergarten St. Antonius „Spatzennest“

Preisgeld: 100 Euro

Projekt: „Wasser ist die Quelle des Lebens“

Der Schwerpunkt des Projektes lag auf der Bedeutung des Wassers für unser Leben und der daraus resultierenden Verantwortung im Umgang mit Wasser in unserem Alltag. Angelehnt an die vier Jahreszeiten lernten die Kinder das Wasser in ihren unterschiedlichen Formen kennen und sammelten beispielsweise Regenwasser oder suchten Grundwasser auf dem Spielplatz. Neben der Aufklärung zum Thema Wasser und deren Einsparmöglichkeiten im Kindergarten und Zuhause, befasst sich der Kindergarten weiterhin mit der Müllvermeidung.

Öffnungszeiten

Montag bis Mittwoch:
8.00 Uhr bis 12.30 Uhr und
14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Donnerstag:
8.00 Uhr bis 12.30 Uhr und
14.00 Uhr bis 17.30 Uhr

Freitag:
8.00 Uhr bis 12.15 Uhr

Das Sozialamt, die Rentenberatung und die Wohngeldstelle sind mittwochs geschlossen.

Öffnungszeiten des Bürgerbüros

Montag bis Mittwoch:
8.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Donnerstag:
8.00 Uhr bis 17.30 Uhr

Freitag:
8.00 Uhr bis 12.15 Uhr

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