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Rathaus Kirchhundem; Foto: Wolfgang Grotmann

Defibrillator für Rathaus Kirchhundem

Lebensrettender mobiler Ersthelfer installiert

Allgemeines

Der Energieversorger RWE stellt der Gemeinde Kirchhundem einen mobilen Defibrillator zur Verfügung. Die Entscheidung bezüglich des örtlichen Einsatzes des Gerätes war für den Beigeordneten Tobias Middelhoff schnell getroffen: „Das Rathaus wird mit einem mobilen Defibrillator ausgestattet, der bei Herznotfällen auch von medizinischen Laien eingesetzt werden kann. Damit steht im Notfall unseren Bürgerinnen und Bürgern ein Gerät an einem stark frequentierten Ort zur Verfügung, das Menschenleben retten kann.“ Zudem werde zeitnah eine Schulung für die Mitarbeiter des Rathauses stattfinden. Stefan Engelberth, RWE-Kommunalbetreuer, ergänzte: „Als Energieversorger der Region leisten wir mit dem Defibrillator einen wichtigen Beitrag zur Infrastruktur im Gesundheitswesen.“ RWE Deutschland fördert die Anschaffung solcher lebensrettender Geräte in seinen Partnerkommunen. Bislang fanden sich Defibrillatoren auf Intensivstationen, in Operationssälen, in Notfallaufnahmen sowie in Rettungsfahrzeugen. Zunehmend werden diese für Laien konstruierten Geräte auch in öffentlichen Gebäuden aufgestellt.

Intention und Funktion

Der plötzliche Herztod ist mit mehr als 100.000 Betroffenen jährlich eine der häufigsten Todesursachen in der Bundesrepublik außerhalb von Kliniken. Betroffene haben eine Chance, eine solch gefährliche Situation schadensfrei zu überleben, wenn innerhalb von drei bis fünf Minuten mit Erste-Hilfe-Maßnahmen begonnen wird. Nach dem Einschalten gibt der Defibrillator alle notwendigen Tätigkeiten akustisch klar und unmissverständlich vor. Er überprüft eigenständig die Herzfrequenz und beendet bei Bedarf eigenständig durch gezielte Stromstöße Unregelmäßigkeiten wie Herzrhythmusstörungen und Kammerflimmern. Das Gerät ist so konzipiert, dass kein Schaden verursacht werden kann. Ein Elektroschock wird nur abgegeben, wenn tatsächlich ein lebensgefährliches Kammerflimmern vorliegt. Die Vitrine, in dem der Defibrillator aufbewahrt wird, hat eine Besonderheit: Sobald die Tür geöffnet wird, um den Defibrillator zu entnehmen, ertönt automatisch ein akustisches Signal, das die Entnahme ankündigt. So werden weitere Helfer auf den Notfall aufmerksam gemacht.

Zur offiziellen Übergabe des neuen Defibrillators im Rathaus Kirchhundem trafen sich ( v. l. n. r.) Stefan Engelberth (RWE), Karin Döhring (Gem. Kirchhundem), Tobias Middelhoff (Beigeordneter), Hannah Stenzel (RWE), Jürgen Fielenbach (Gem. Kirchhundem)
Zur offiziellen Übergabe des neuen Defibrillators im Rathaus Kirchhundem trafen sich ( v. l. n. r.) Stefan Engelberth (RWE), Karin Döhring (Gem. Kirchhundem), Tobias Middelhoff (Beigeordneter), Hannah Stenzel (RWE), Jürgen Fielenbach (Gem. Kirchhundem)

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