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Heinsberg

Heinsberg (plattdeutsch: Oppem Hainsperge)

Die Ortschaft Heinsberg liegt am Südrand der Gemeinde Kirchhundem an der Grenze zum Kreis Siegen-Wittgenstein. Von 1843/44 bis 1969 bildete sie eine eigenständige Gemeinde im damaligen Amt Kirchhundem.

Geschichte

Erstmals schriftlich erwähnt wurde Heinsberg 1345 in einer Urkunde des Grafen Otto von Nassau. Im Zusammenhang mit einer Grenzbeschreibung erscheint darin der Ort in der Schreibweise „Heymersberch“. In späteren Schriftzeugnissen kommt der Ortsname in den Varianten Heimersberch, Heimerßbergh, Heymersperg(h) Hemersperg, Hemmersbergh vor.

Die aktuelle Ortsnamensforschung hält den Namen Heinsberg für eine patronymische Namensbildung, wobei es sich ursprünglich um eine Stellenbezeichnung, noch nicht aber um einen Ortsnamen gehandelt habe: „Berg des Heimerich (Heimo)“. Der Name stelle damit eine Besitzzugehörigkeit fest. Aufgrund der geografischen Lage, nämlich im Tal und nicht auf einem Berg, sollten hinsichtlich des Ortsnamens allerdings auch andere Entstehungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden. Dabei könne berücksichtigt wer-den, dass das Grundwort „berg“ einen engen Bezug zum Grundwort „burg“ hat. Auch das Grundwort „bruch“ (= Sumpf) sollte in die Betrachtungen einbezogen werden.

Zum 31.12.2016 hat Heinsberg 943 Einwohner.

Kirche

Das Dorf entwickelte sich seit dem Mittelalter um die Kirche. Als Grundherr trat unter anderem das Stift Meschede in Erscheinung.

Die katholische Kirche St. Katharina in Heinsberg ist heute als Baudenkmal in die Denkmalliste der Gemeinde Kirchhundem eingetragen. Das Kirchenschiff wurde 1767 bis 1774 an den verbliebenen Turm der Vorgängerkapelle angebaut.

Heinsberg gehörte seit dem Mittelalter zur Pfarrei Kirchhundem. Seit dem 16. Jahrhundert gab es aber Ablösungsbestrebungen. Zunächst erhielten die Heinsberger eigene Gottesdienste durch einen zur Pfarrei Kirchhundem gehörenden Vikar bzw. Kaplan. 1628 erfolgte dann die Gründung einer eigenen Pfarrei.

Historische Ereignisse

1796 und 1797 trafen den Ort Brandkatastrophen, denen fast alle Wohngebäude zum Opfer fielen. Im Zuge des Wiederaufbaus kam es zur Gründung des so genannten „Neuen Dorfes“ im Süden des alten Ortskerns.

Lage

Die Anbindung des Dorfes an das Eisenbahnnetz durch die Bahnstrecke Altenhundem (Lennestadt) – Birkelbach (Erndtebrück) war nur von kurzer Dauer. Die 1914 eröffnete Strecke wurde bereits 1945 in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges durch die Deutsche Wehrmacht unterbrochen und nach dem Kriegsende nicht wiederhergestellt. Beeindruckende Baudenkmale der Strecke sind die Portale des Heinsberger Tunnels und ein Aquädukt über das Krenkelstal.

Durch Heinsberg führt ein Zubringerweg zum nahe gelegenen Rothaarsteig.

Vereine

Das dörfliche Leben ist geprägt durch ein starkes Vereinsleben. Die Dorfbewohner engagieren sich unter anderem in einem Männerchor, einem Frauenchor, einer Blasmusik, dem Schützenverein, sowie verschiedenen Sportvereinen. Für größere Veranstaltungen steht eine Schützenhalle zur Verfügung.

Das Dorf besitzt einen eigenen Kindergarten in Elternträgerschaft sowie eine von drei Grundschulen der Gemeinde Kirchhundem. Für Sportveranstaltungen stehen ein moderner Kunstrasenplatz sowie eine zur Grundschule gehörende Turnhalle bereit.

Weitere Informationen

Noch mehr Informationen rund um HEINSBERG finden Sie unter www.heinsberg-sauerland.de.

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