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Luftaufnahme Benolpe; Foto Otto Kordes

Benolpe (plattdeutsch: Benoilpe / Benäolpe)

Benolpe liegt an der Südostgrenze des alten kurkölnischen Herzogtums Westfalen, des heutigen südsauerländischen Gebirgskreises Olpe, und zwar an der 1844-47 erbauten Lenne-Sieg-Straße bzw. an der in den Jahren 1856-61 erbauten Ruhr-Sieg-Bahn.

Mirmketal Benolpe; Foto: Otto Kordes
Mirmketal Benolpe; Foto: Otto Kordes
Fachwerkhaus in Benolpe; Foto: Otto Kordes
Fachwerkhaus in Benolpe; Foto: Otto Kordes
Grotte in Benolpe; Foto: Otto Kordes
Grotte in Benolpe; Foto: Otto Kordes
Kirche Benolpe; Foto: Martin Vormberg
Kirche Benolpe; Foto: Martin Vormberg
Benolpe; Foto: Martin Vormberg
Benolpe; Foto: Martin Vormberg

Geschichte

Mit dem in einer Zinspflichtigenrolle des Klosters Deutz im 13. Jahrhundert genannten Dorf „Overolipe“ ist wahrscheinlich das heutige Benolpe in der Gemeinde Kirchhundem gemeint. Eine zweite Erwähnung findet sich in einer Urkunde von 1395, mit der die Gebrüder Pepersack an Heinrich von Heyggen und Wilhelm Vogt von Elspe ihren vierten Teil der Grafschaft Hundem verkaufen. In diesen Verkauf waren auch Höfe in Benolpe einbezogen.
Das Grundwort „Olpe“ im Ortsnamen ist auf den durch den Ort fließenden Bach zurückzuführen. Es handelt sich um ein altes Gewässerwort:„ol-apa“ . „Apa“ ist nach aktuellem Forschungsstand ein germanisches Wort für „Wasser“, das aber selbst auf indogermanische Wurzeln zurückreicht. Erst sekundär wurde der Name auf den Ort übertragen.
Kirchlich gehörte das Dorf über Jahrhunderte zur Pfarrei Kirchveischede (heute Lennestadt). 1868 kam es zur Einrichtung einer Pfarrvikarie und zum 1. März 1905 durch Errichtung einer Filialkirchengemeinde zur Trennung von Kirchveischede. Die 1912 fertiggestellte katholische Kirche „St. Elisabeth“ in Benolpe ist heute eingetragenes Baudenkmal in der Denkmalliste der Gemeinde Kirchhundem.
Politisch war Benolpe bis 1969 der Gemeinde Kirchveischede im Amt Bilstein zugehörig. Seit der kommunalen Neugliederung ist es ein Ortsteil in der Gemeinde Kirchhundem.
Benolpe ist der Geburtsort von Johannes Hatzfeld, der als Priester, Lehrer, Kirchenmusiker und Schriftsteller bekannt geworden ist. Hatzfeld war u.a. Schriftleiter der katholischen Paderborner Bistumszeitung „Leo“. Er war außerdem Herausgeber des Volksliederbuches „Tandaradei“ und Wegbereiter für eine Erneuerung der katholischen Kirchenmusik. In Benolpe erinnert heute der Johannes-Hatzfeld-Platz an diese bedeutende Persönlichkeit.

Zum 31.12.2016 hat Benolpe 476 Einwohner.

Weitere Informationen

Noch mehr  Informationen rund um  BENOLPE  finden Sie unter  blog.benolpe.de.

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