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Titelfoto Folgeseite Landschaft von Lichtenhard

Böminghausen (plattdeutsch: Boemeckhusen)

Die Ortschaft Böminghausen tritt mit ihrer Ersterwähnung im Jahr 1279 ins Licht der Ge-schichte. Mit den Orten Emlinghausen, Böminghausen und Flape erscheint sie in einem Zehntlöseregister der Familie Rump, Haus Wenne (Eslohe).

Geschichte

Das Alter der Ortschaft dürfte allerdings höher sein, gehören doch die auf „-inghausen“ endenden Ortsnamen zu einer zweiten Siedlungsperiode, bei denen Ortschaften kranzartig um das ältere Siedlungsgebiet Hundem / Flape entstanden. Man geht heute von Gründungen in der Zeit zwischen 850 und 950 n.Chr. aus

Zum 31.12.2016 hat Böminghausen 50 Einwohner.

Lage

Böminghausen liegt an einer historischen Fernverbindung, die von Bilstein über Kirchhundem und durch die Rüspe ins Hessische führte und die erst in neuester Zeit wieder entdeckt worden ist. In der Heinsberger Jagdkarte von 1743 wird sie „via Francofurten-sis“, also Frankfurter Straße bezeichnet. Im Zusammenhang damit könnte die historische Wegesperre gewesen sein, die zwischen Böminghausen und Marmecke am Dastein liegt. Sie ist heute als Bodendenkmal in die Denkmalliste der Gemeinde Kirchhundem eingetragen.

Westlich des Dorfes führte zwischen 1914 und 1945 die Eisenbahnlinie von Altenhundem nach Birkelbach vorbei. Das so genannte Böminghauser Viadukt, eine aus heimischem Porphyrstein errichtete Bogenbrücke überquerte bis zu ihrem Abbruch 1997 das Tal des Albaumer Baches.

Kirche

Kirchlich gehörte Böminghausen seit dem Mittelalter zur Pfarrei Kirchhundem, 1898 kam es zur neu gegründeten Filialkirchengemeinde Albaum.

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Sachbearbeiter
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