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 Albaum-Niederalbaum; Foto: Martin Vormberg

Albaum (plattdeutsch: Olbäum)

Urkundlich wird Albaum erstmals 1313 erwähnt, und zwar im Güterverzeichnis der Grafen Wilhelm und Gottfried IV. von Arnsberg.

Niederalbaum; Foto: Martin Vormberg
Niederalbaum; Foto: Martin Vormberg
Kirche Albaum; Foto: Martin Vormberg
Kirche Albaum; Foto: Martin Vormberg
Albaumer Kirche und Pfarrhaus; Foto: Martin Vormberg
Albaumer Kirche und Pfarrhaus; Foto: Martin Vormberg
Fachwerkhaus in Albaum; Foto: Martin Vormberg
Fachwerkhaus in Albaum; Foto: Martin Vormberg
Sportplatz Albaum
Sportplatz Albaum
Stein 700 Jahre Albaum; Foto: Martin Vormberg
Stein 700 Jahre Albaum; Foto: Martin Vormberg
Fachwerkhaus in Albaum; Foto: Martin Vormberg
Fachwerkhaus in Albaum; Foto: Martin Vormberg

Geschichte

Der Ortsname kommt im Laufe der Jahrhunderte in verschiedenen Schreibvarianten vor: 1313 Altbom, 1318 Alt Bom, 1402 Ailboem, 1454 Aelbom, 1536 Ailbaum. Die Unterscheidung zwischen den Dörfern Niederalbaum und Oberalbaum ist seit dem 15. Jahrhundert nachweisbar; seit Mitte der 1950er Jahre ist sie allerdings offiziell nicht mehr üblich. Die beiden Dörfer sind mittlerweile zusammengewachsen. Der Ortsname Albaum könnte in Zusammenhang stehen mit einem früheren Schlagbaum, mit dem hier überregionale Wege gesperrt werden konnten. Albaum liegt in unmittelbarer Nähe zum Kriegerweg, einer historischen Fernstraße zwischen Siegen und Paderborn. Auch die durch neueste Erkenntnisse wieder entdeckte historische Fernstraße durch die Rüspe, die so genannte Frankfurter Straße, liegt relativ nah an Albaum. Zwischen Albaum und Marmecke liegt eine historische Wegesperre, die als Bodendenkmal in die Denkmalliste der Gemeinde Kirchhundem eingetragen ist.

Kirchlich gehörte Albaum seit dem Mittelalter zur Pfarrei Kirchhundem. 1898 wurde eine Filialkirchengemeinde gebildet, zu der auch Böminghausen und Böminghauserwerk gehören. Nach mehrjähriger Bauzeit konnte 1910 die neue katholische Kirche „Herz Jesu“ konsekriert werden. Die alten Dorfkapellen in Nieder- und Oberalbaum wurden in den Jahren 1906 und 1907 abgebrochen.

Zum 30.06.2015 hat Albaum 728 Einwohner.

Lage

Westlich und östlich des Dorfes liegen die Naturschutzgebiete „Krähenpfuhl“ und „Albaumer Klippen“, die zu Wanderungen einladen. Mit dem Krähenpfuhl, der vom Kriegerweg durchzogen wird, verbindet sich eine alte Raubrittersage, in der vom Tod eines aus Albaum stammenden Mädchens berichtet wird.

Von der von 1914 bis 1945 bestehenden Eisenbahnstrecke zwischen Altenhundem und Birkelbach gibt es in Albaum heute nur noch wenige Relikte. So besteht noch das Bahnhofsgebäude, und in der Landschaft erkennt man Reste der Trasse.

Wirtschaft

Dominiert wird der Ort heute durch Baumschulbetriebe, die Anlagen der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten-Fischereidezernate und die Firma Bals Elektrotechnik GmbH.

Mit viel Engagement wurde in jüngster Vergangenheit in Albaum ein Dorfladen eröffnet. Einer der Gründe dafür, dass das Dorf 2013 im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf Gemeindeebene erfolgreich war und für den Kreiswettbewerb gemeldet worden ist.

Quelle

Literatur: Die Ortsgeschichte von Albaum und Böminghausen. O.O.u.J. (Albaum 2013).

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Martin Vormberg
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57399 Kirchhundem

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E-Mail: m.vormberg@kirchhundem.de
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